Hauptsache Immobilien !?

Derzeit scheint für viele Investoren der Immobilienkauf der sichere Hafen im Kampf gegen die Inflation. Man muss dabei allerdings schon genau hinschauen, stehen doch die offenen Immobilienfonds vielfach vor der Auflösung, geschlossene Immobilienfonds kämpfen mit politischen Regulierungen. Nur die Direktinvestition in eine Immobilie boomt. Geht dies so weiter und wie sieht es mit dem Inflationsschutz aus?

Neben der Furcht vor Inflation geht noch die Angst um, dass der Euro an Wert verlieren könnte oder sogar ganz verschwindet. Schaut man in den Süden Europas ist diese Angst auch nicht unbegründet.

Will man aktuell in Immobilien investieren sollte man sich zuerst einmal über die Zielsetzung im klaren sein. Kann ich als potentieller Käufer die Zielsetzungsfrage mit Gewinnabsicht und Wertstabilität beantworten, so steht auch aktuell einem Immobilienkauf nichts im Wege. Möchte ich hingegen mein Geld nur Parken, einer möglichen Inflation entgehen, dann ist der Immobilienkauf keine Lösung.

Wertsteigerung gibt es nur dort wo der Boden knapp ist und die Menschen hinziehen. Der Markt teilt sich in Core-Standorte und Satelliten-Standorte. Die Core-Standorte weisen das typische Bild vom knappen Angebot an Fläche aus und sind meistens die Metropolen des Landes. Hat man vollindexierte Mietverträge, bietet die Immobilie auch einen gewissen Schutz gegen die Inflation. Qualitativ hochwertige, gut vermietete Objekte in großen Städten bleiben auch langfristig attraktiv.

Da im Moment sehr viel Kapital in Immobilien fließt, die Zielsetzung aber Parken ist, muss man aktuell sehr vorsichtig sein und sich die Investitionsobjekte sehr genau anschauen. Diejenigen die nur den Inflationsschutz im Fokus haben, sollten sich besser andere Anlagemöglichkeiten suchen, denn das Preisniveau ist allgemein schon deutlich angestiegen.

Griechenland hat sich die Zeit erkauft die es braucht – bis was passiert? Bis das nächste Finanzpaket geschnürt werden muss und der nächste Schuldenschnitt ausgehandelt wird. Die „freiwillige“ Umtauschquote von 86% ist beeindruckend und wird viele überrascht haben. Trotzdem muss die gesetzlich eingefügte Klausel gezogen werden und die Kreditausfallversicherungen werden gezogen. Solange Griechenland keinen Haushaltsprimärüberschuss erwirtschaften kann, d.h. Ein Plus im Haushalt vor Zinsen, solange ist nichts gewonnen.

Dieser Beitrag wurde unter Ohne Kategorie veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>